Herzlich willkommen bei
gerd keil!


Anders Denkende
sind oft anders,
als wir denken.
Ernst Ferstl


  



Am 12.04.11 schrieb Renate:

Lieber     Gerd, erst einmal vielen Dank für Deine   Mail....ich habe mir die Seiten  natürlich gleich   angesehen...wo fand denn die erste   Lesung statt????

LG
Renate

Am 03.06.11 schrieben Dagmar und Rolf Leinemann:

Hallo   Gerd,

da ich zur Lesung in Offensen nicht kommen konnte, habe ich die   Auszüge sehr  interessiert gelesen.   Dagmar hat mir erzählt, dass   die Lesung sehr emotional    und bewegend war.
Dein Buch wird ein richtiges Zeitdokument, schonungslos und durch   die vielen persönlichen     Erfahrungen eben auch sehr realistisch.
Wie wichtig die Aufarbeitung des Themas ist, zeigt   mir u.a. ein   Bericht vom  18.05. in der Celler   Zeitung: Wohin mit den Ex Stasi   Mitarbeitern in der   Stasi  Unterlagen Behörde? Dort sollen sie nun   verschwinden - in andere Behörden und Dienststellen!
Bei der nächsten Lesung in Wienhausen werden wir   dabei sein.
Wir freuen uns, das Buch bald in den Händen zu halten   und   wünschen Dir (Euch), dass viele, viele Leute es lesen und   Lehren   daraus ziehen.
Herzliche Grüße
von Dagmar + Rolf

Am 17.06.11 schrieb Valeria Breier:

Lieber Gerd,

ich freue mich für dich, dass du dein Manuskript nach intensivem Schreiben fertiggestellt hast und deine Biographie dank des Verlages bald endlich im Buchhandel erhältlich sein wird!
Ich habe ja nun schon sehr viele Ausschnitte gelesen   und mich hat deine Erzählung sehr bewegt und nachdenklich gestimmt. Die Lektüre ist nicht immer einfach, da ich dich vor zwei Jahren kennen- und schätzen gelernt habe und mich die Grausamkeit, der du als unschuldiger und freiheitsliebender Mensch ausgeliefert warst, sehr berührt hat. Dein "Lebensbericht" als Zeitzeuge und   Gefangener in dem Terrorregime des Unrechtsstaates der ehemaligen DDR zeigt jedem Leser sehr deutlich, dass so ein Regime nie wieder an die Macht kommen darf! Persönlicher und anschaulicher kann dies nicht verdeutlicht werden.
Ich hoffe, dass dieses Buch viele Leser gewinnt und   es auch dazu beiträgt, dass jeder Mensch nach seinen Möglichkeiten mitwirkt, dass ein friedliches, freiheitliches und auf gegenseitigen Respekt ausgerichtetes Zusammenleben in einem Rechtsstaat gelingen kann.
Mit herzlichen Grüßen,
Valeria

Am 16.09.11 schrieb Linda S.:

Hallo Gerd!

Ich habe dein Buch heute zu Ende gelesen und hatte nicht nur zum Schluss Pipi in den Augen.
Ich finde es wirklich stark, was du dort niedergeschrieben hast!
Alles Gute für dich und deine gemeinsame Zukunft mit Karin hier im schönen Schwachhausen/Flotwedel :)
Liebe Grüße nach Berlin

Am 21.10.11 schrieb Heidi M.:

Lieber Gerd ich habe Dein Buch mit Achtung und Respekt gelesen.

Da ich Dich persönlich kenne musste ich so einige Male tief Luft holen um zu verstehen wie Du diese Zeit überstehen konntest! Respekt!
Umso mehr freut es mich das Du bei Karin und unseren gemeinsamen Freunde Birgit und Frank ein neues Leben gefunden hast. Sei ganz herzlich gegrüßt.

Am 18.12.11 schrieb Renate:

lieber Gerd, ich habe heute Dein Buch erhalten und mir gleich die makierte Stelle durchgelesen. Erst einmal vielen Dank für das Buch. Auf Dich ist eben Verlass, was Du versprichst, das hältst Du auch. Ich werde Dir, sobald ich es gelesen habe ein Feedback geben. Ich wünsche Dir und Karin einen schönen 4. Advent. Liebe Grüße Renate

Am 27.02.12 schrieb Claudia Marschalek:

Mein lieber Gerd, es ist schon so viele Jahre her...und als ich Dein Buch las, saß auch ich wieder auf dem Stuhl in der Mitte des Raumes. Nicht im selben Ort, aber im GJWH Torgau. Es hat mich an manchen Stellen sehr viel Überwindung gekostet weiter zu lesen! Zu oft sind mir eiskalte Schauer über den Rücken, und Tränen übers Gesicht gelaufen.

Aber, und das ist das Wichtigste: dieses Buch macht Hoffnung! Und zwar all denen, die noch nicht das Glück hatten in ein erfülltes Leben zurück zu finden...die vielleicht nicht ganz so stark sind...Es   gibt immer wieder Wunder im Leben, ihr müsst nur daran glauben!
Ich kann es nicht verstehen, was Dir Deine Eltern angetan haben...ihrem Kind, ihrem Fleisch und   Blut....wo Blut doch dicker als Wasser sein sollte!!! Auch ich beantrage gerade meine Stasiakte und ich bete, dass mir das erspart bleibt, irgendjemand aus der Familie...oh Gott, ich wüsste nicht, wie ich damit Leben sollte!
Ich lebe, so denke ich, ein ganz normales Leben...aber auch ich mag keine Keller betreten, geschweige denn in einem Raum zu sein, der hinter mir abgeschlossen wird, ich ertrage keinen Lärm und habe auch sonst so ein paar Macken...aber weißt Du was, lieber Gerd: WIR HABEN ÜBERLEBT und wir leben inzwischen ein lebenswertes Leben, man hat uns nicht ganz zerstört! Ich wünsche Dir alles Gute!

Am 02.07.12 schrieb Brigitte Schreiber:

Lieber Gerd, ich habe Dein Buch dankend erhalten und freue mich auch über die persönliche Widmung. Ich habe sofort mit dem lesen angefangen, mir fehlen die Worte, es hat mich sehr bewegt!

Ich möchte nur eine Weisheit Deines Opas nennen, die ich gerne weiter geben möchte "mache so viele Fehler in Deinem Leben und lerne daraus!"
Es grüßen Dich herzlichst Roland und Brigitte vom Kindergefängnis Bad Freienwalde.

Am 12.07.12 schrieb Claudia:

Hallo lieber Gerd, wie ich schon auf FB geschrieben habe bin ich über die Grausamkeiten die Du und viele andere erlitten habt total entsetzt und kann kaum Worte dafür finden - obwohl ich erst einige Deiner "Links" gelesen habe. Werde jetzt weiterlesen und werde auch demnächst Dein Buch bestellen. Für die Zukunft wünsche ich Dir und Deiner Karin alles liebe und gute für Eure weitere Zukunft. Ganz liebe Grüße Claudia.

Am 27.07.12 schrieb Hartmut Neumann:

Hallo Gerd, zunächst freue ich mich einen Menschen wie Dich persönlich kennengelernt zu haben. Mein ganzes Mitgefühl gilt immer den Opfern des Stasi-Staates, genannt „DDR“. Da ich Jahrelang gegenüber dem Stasi-Knast gewohnt habe kann ich mich noch genau an die B-1000 erinnern, die da ein und ausgefahren sind. Wieviel Leid steckte in jedem dieser Wagen. Dein Buch werde ich bestimmt kaufen. Viele Grüße aus Magdeburg.

Am 06.08.12 schrieb Nadine Wiedenroth:

Lieber Gerd, ich habe gestern Morgen angefangen dein Buch zu lesen und konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist kaum in Worte zu fassen, was du durchlebt hast und wie man sooo etwas nur aushalten kann. Du wurdest so früh schon aus deinem "Nest" geschmissen, warst auf dich alleine gestellt und hast dann soooo etwas Grausames mitmachen müssen. Man selbst kann das nicht annähernd nachempfinden, was du durchgemacht hast.

Ich hoffe für dich, dass du einen Weg gefunden hast, dass alles ein wenig zu verarbeiten. Großen Respekt an alle, die dir dabei helfen und dich dabei unterstützen. Ich glaube, das ist nicht einfach. Aber wie du schon geschrieben hast, du hast jetzt eine tolle Familie und mit Karin an deiner Seite wird dir alles gelingen. Danke, dass ich wieder etwas dazugelernt habe, dass ich etwas an deinem Leben teilhaben durfte und danke für dieses tolle Buch. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, es zu lesen und zum Schluss kamen die dicken Tränen. Aber das waren Freudentränen über dieses schöne Happy End. Liebe Grüße an Euch aus Bröckel vonne Nadine.

Am 01.10.12 schrieb Sylke Salomon:

Endlich - nach einer Menge gelesener Bücher über die Zeit in der DDR eins gefunden, wo ich feststelle, ja dort habe ich auch gelebt... Bisher kam ich mir vor wie von einem anderen DDR-Planeten, wenn ich Bücher las. Inzwischen ist das Buch schon lange fertiggelesen, als ich es erhielt, war es nach zwei Tagen bereits leergelesen... und die öffentlich lesbaren Seiten hatten nicht zu viel versprochen, es blieben die Parallelen zumindest was die Kindheit betraf, dass schwere Schicksal von Gerd musste ich natürlich nicht teilen - ein so schwerer Zusammenprall mit dem System ist mir erspart geblieben obwohl es die ein oder anderen unschönen Erfahrungen gab. Es ist gut zu sehen, wenn Menschen ihr Schicksal nicht einfach so hinnehmen, sondern den Mut und die Kraft finden es öffentlich zu machen, es wird immer viel zu viel von den Tätern veröffentlicht und die Betroffenen schweigen nachvollziehbar kraftlos oder finden nicht mehr den Weg zu einer   Gemeinschaft mit anderen (Betroffenen), weil die Verletzungen bis heute anhalten oder nachwirken. Umso mehr freue ich mich über die Bücher und Veröffentlichungen die zeigen, nicht alles versinkt sang- und klanglos in der Geschichte. Danke Gerd Keil für ein Buch das mein Bücherregal nicht wieder verlässt und das Mut macht auch wenn man nur vom ganz "normalen" Leben gebeutelt ist.

Am 03.10.12 schrieb Jenny R.

Hallo Gerd, gestern habe ich den Film "Wir sind das Volk-Liebe kennt keine Grenzen". Ich schäme mich für die Dinge, die in dieser DDR geschehen sind. Ich habe da gelebt und bin dort groß geworden. Ich fühlte mich wohl-habe von den Stasimachenschaften nicht wirklich viel mitbekommen. Ich habe Dein Buch gelesen-das war heftig. Ich konnte es nur in Etappen lesen. Aber die Dinge, die Du erlebt hast, in dem Film zu sehen ist nochmal so schlimm. Alles! wurde gezeigt zusammen mit der Skrupellosigkeit, der Brutalität, und ich weiß nicht, wie man das noch nennen soll. Wieso haben diese Menschen das gemacht?? Haben die nie nachgedacht? Waren die so überzeugt? Anja Kling fragt in dem Film einen "Stasimenschen", wie er abends seiner Familie in die Augen schauen kann, ja wie??

Wie können die damit leben? Ich weiß, ich frage da sicher nicht den richtigen, Du hast Dir diese Fragen sicher unzählige Male gestellt. Es ist einfach unglaublich.
Ich bin sicher auch nicht zu blauäugig, um nicht zu wissen, dass diese Dinge sicher auch heute noch geschehen-auf diese oder eine andere Art. Furchtbar.
Umso besser, dass es Menschen wie Dich gibt, die aufstehen und denen zeigen, wie   stark Ihr seid.
Ich wünsche Dir alle Kraft der Welt!
Jenny

Am 12.02.13 schrieb Hartmut Neumann:

Hallo Gerd, eigentlich gibt es gar keine Worte um das zu beschreiben was man da gelesen hat. Da ich auch meine Stasiakte in Potsdam gelesen habe musste ich leider feststellen das über mich ein IM geschrieben hat von dem ich annahm, dass er ein guter Mensch war. Aber der eigene Vater und Bruder, das übersteigt doch schon meine Vorstellungen. Da ich in Potsdam gegenüber dem Stasiknast gewohnt habe kenne ich diese "unauffälligen" B1000 die rein und rausfuhren. Umso mehr habe ich Achtung vor solchen Menschen wie Dich, die diesem Unrechtsstaat nicht willenlos gehorchten. Ich hatte diesen Mut erst im Jahre1989 bei der großen Demonstration in Potsdam. Umso mehr freue ich mich für Dich, das Du endlich eine Familie gefunden hast in der Du glücklich bist. Dir und Deiner Karin alles alles Gute im weiteren Leben. Schön dass ich Dich auch einmal persönlich kennengelernt habe.

Viele Grüße
Hartmut

Am 10.10.13 schrieb Antonia Braun:

Hallo Gerd gut, dass du deine Biografie niedergeschrieben hast, und ich hoffe, dass es noch viele Menschen lesen…wie es dir in dem Menschenverachtenden Staat ergangen ist. LG Antonia

Am 08.11.13 schrieb Lars Bremer:

Lieber Gerd,

Du hast heute Vormittag bei uns an der Schule gesprochen. Es war ein bewegender Vortrag. Ich finde es stark, wie Du Deine Erlebnisse verarbeitest und dass Du versuchst, das Beste daraus zu machen. Du sagtest: "Die Demokratie fällt nicht wie der Regen vom Himmel." - Das stimmt und Du arbeitest daran mit, dass die Demokratie weiter wertgeschätzt wird.
Viele Grüße, alles Gute und gern Auf Wiedersehen!
Lars Bremer

Am 09.11.13 schrieb Phillipp Bielefeld:

Hallo Gerd,

ich fand Ihre persönliche Geschichte in der DDR sehr interessant und finde, dass man einen besseren Einblick in die damalige Politik bekommt, als man es in Lehrbüchern liest.
Mich hat Ihre Lebensgeschichte sehr beeindruckt und ich hoffe das Sie Ihre Erfahrungen als Zeitzeuge auch weiterhin an viele junge Menschen weitergeben.
Philipp Bielefeld, Schüler des Stephaneums Aschersleben

Am 10.01.14 schrieb Manuela Keilholz:

Lieber Gerd, ich habe vor einiger Zeit dein Buch gelesen und ich muss sagen, dass es für mich so schockierend und so unglaublich vorstellbar war, dass ich es lange Zeit nicht glauben wollte. Ich bin auch in DDR aufgewachsen, Jahrgang 1960, habe mein ganzes Leben geglaubt in einem Land zu leben, in dem Menschenrechte zu den Grundrechten gehörten. Ich schäme mich heute so sehr dafür, dass auch ich dann als Zivilbeschäftigte bei der Kriminalpolizei gewissermaßen Staatsdiener der Parteiführung war auch wenn ich nichts mit der Staatssicherheit zu tun hatte. Ganz jung mit 18 Jahren trat ich dieser Partei bei, in dem ehrlichen Glauben an die Richtigkeit der Politik, ahnte nicht im Geringsten von alle dem was du beschreibst. Du hast mir die Augen geöffnet und dass ich mich aufmachte und das Stasigefängnis in Berlin-Hohenschönhausen besuchte und seit dem von diesem Thema nicht loskomme. Ich habe das Buch von Hubertus Knabe „Die Täter sind unter uns“ gelesen, Ruth Hoffmann Die Stasi-Kinder usw. Alles Pflichtlektüre, wer wissen will, wie das Leben in der DDR auch war. Ich wünsche dir und deiner Karin alles Liebe und freue mich, dass du den Kampf gegen das Vergessen am Leben hältst. Mach weiter so!

Am 16.03.14 schrieb Sabine Wessels:

Lieber Gerd,

deine Geschichte hat tiefe Spuren hinterlassen, z. B.   spüre ich
- Trauer, u. a. über den Verrat deiner Familie,
- Hoffnungslosigkeit darüber, dass dein Leben und deine Lebensgrundlage zerstört wurde,
- Wut und Enttäuschung darüber, dass Menschen und auch der Staat, die dir so etwas unvorstellbar Schreckliches angetan haben, ohne Strafe davonkommen..., aber auch

- Freude.
Freude darüber, dass du es geschafft hast, trotz aller Steine, die dir in den Weg gelegt wurden, alles überlebt hast und heute immer noch unter uns bist! Du bist wie die Rose in deinem Buch, die so wunderschön dem Stacheldraht trotzt.
Und obwohl dein Leben in der DDR schon grauenhaft genug war, weiß ich, dass du auch in jüngster Zeit einige ganz schreckliche Ereignisse überstehen musstest... Umso mehr wünsche ich mir, dass das Schicksal dir endlich auch mal seine positiven Seiten zeigt und das nicht für eine kurze Zeit, sondern für den Rest deines Lebens.
Ich danke dir, dass du deine Geschichte aufgeschrieben hast und sie mit uns teilst.
Viele liebe Grüße,
Sabine Wessels

Am 31.03.14 schrieb Anja Spindler:

Es ist wirklich unglaublich was Sie erlebt haben und ertragen mussten. Ich komme zwar gebürtig aus Sachsen-Anhalt (Droyßig bei Zeitz) wir sind durch einen Ausreiseantrag 1989 in den Westen ausgereist. Ich war damals 12 Jahre alt. Ich hatte eine schöne Kindheit, in unserer Familie gab es solche Vorfälle gar nicht. Deshalb finde ich es schrecklich was damals mit den Menschen in der DDR gemacht wurde. Ich habe vollsten Respekt vor allen die solche schlimmen Erlebnisse erlebt haben vor allem überlebt haben. Ich wünsche Euch allen viel Kraft das erlebte zu verarbeiten.

LG Anja Spindler aus Rastatt.

Am 26.04.14 schrieb Vera Tellschow

Habe nur einen Beitrag gesehen bisher - Hinrichtungsstätte - hat mich sehr bewegt, weil ich 1973 in Leipzig, Kästnerstrasse 10 Tage gewesen bin. Zum Glück hat damals niemand gewusst, dass in dieser StVE Hinrichtungen stattfanden, in unmittelbarer Nähe. Die Tür zum Todestrakt habe ich aber gesehen, es hieß bei Ankunft nur weitergehen dalli, unheimlich ist mir dieser Seitengang schon gewesen. Ich war damals auf Zwischenstation nach einem Krankenhausaufenthalt in Leipzig Meusdorf (Schwangerschaftsunterbrechung gegen meinen Willen) wegen politischer Unfähigkeit zur Erziehung eines Kindes.

Ich hatte § 213 Vorbereitung zum ungesetzlichen Grenzübertritt.
Finde diese Seite hier gut und werde mir sicherlich noch andere Beiträge ansehen.

Am 29.09.14 schrieb Manuela Keilholz:

Seit meinem letzten Besuch auf deiner Seite hat sich viel getan. Ich bin mit meiner Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit ein ganzes Stück vorangekommen. Aber deine Seite zeigt deinen unheimlich großen Fleiß, gerade der jungen heranwachsenden Generation aufzuzeigen, dass diktatorische Systeme einfach nur menschenverachtend und schrecklich sind. Der Film gnadenlose DDR ist doch kaum zu glauben, dass es dann immer noch Menschen gibt, die meinen, dass die Opfer selber schuld seien und sie doch wussten was passieren könne... Ich möchte dir meine Hochachtung aussprechen, dass du dich so intensiv dafür einsetzt, obwohl es dir bei deiner schweren Geschichte mit einem Vater, der dich verriet und einer Mutter, die dich am liebsten ertränken wollte, immer wieder verdammt viel Schmerzen bereiten muss. Wie hältst du das denn heute immer noch aus? Ich wünsche dir für deine ganz persönliche Zukunft alles Gute und hoffe, dass auch du mal ein freies zufriedenes Leben führen kannst. Dafür hast du deine Kinder, die an deiner Seite sind und die vielen gemeinsamen Freunde. Deine Seite ist sehr informativ, emotional und hoffentlich auch für andere ehemalige DDR-Bürger mindestens beschämend, die heute noch nicht akzeptieren wollen, dass die DDR ein menschenverachtender Unrechtsstaat war.

Am 18.04.15 schrieb Christin Ahrens:

Gerd, ich habe Dein Buch gelesen und bin zutiefst erschüttert, was Du alles in der ehemaligen DDR ertragen musstest. Das, was Du erlebt hast und   überlebt hast, wünscht man nicht einmal seinem schlimmsten Feind auf Erden. Du hast gekämpft und niemals aufgegeben und ich möchte jetzt unbedingt mal bei einer Deiner Lesungen dabei sein, um so einen tapferen Helden kennenzulernen. Du hast das System der DDR durchbrechen wollen und ich finde das richtig klasse, so jemanden wie Dich braucht die Welt. Ich bin selbst in der DDR aufgewachsen, bin aber 1982 geboren und habe somit nicht mehr so viel davon in Erinnerung. In der Schule war ich noch 1 Jahr lang als Jungpionier dabei mit Halstuch und Fahnenappell. Aber ganz klar, da ich nichts anderes kannte, war es ja für mich eine andere Welt zu der damaligen Zeit wie für Dich. Als Kind bekommt man ja noch nicht so viel mit. Aber heute ist es für mich wie in einem schlimmen Thriller. Dein Buch hat mich zutiefst bewegt und erschüttert. Sag mal, habe ich das überlesen, oder war das die Freundin auf den letzten Seiten Deines Buches, die Du wieder getroffen hast? Ich meine, die Freundin, bevor Du verhaftet wurdest und die, wo Du ihre Schreie gehört hast. Hast Du sie wiedergefunden?
Liebe Grüße von Christin Ahrens und gib mal einen Wink, wann Du wieder eine Lesung hast.

Am 29.07.15 schrieb Sebastian Keil (Dein Sohn😘)

Hallo Paps.
Ich danke dir, dass du mir das Buch gegeben hast und ich habe es natürlich gelesen. Ich weiß jetzt warum alles so war wie es war. Ich habe mir dabei auch gedacht wo sind diese Menschen die dir das angetan haben. Ich habe dich sehr lieb und möchte mich bedanken, dass du mir das Buch gegeben hast und für mich da bist. Da ich aus einer anderen Sichtweise das Buch gelesen habe, kann ich glaube ich, mich mehr aufregen und weinen da ich alle kennen lernen, konnte und das macht mich umso mehr Sauer. Aber ich stehe hinter, vor, rechts und links neben dir. Das heißt, dass ich dich egal was kommen tut beschützen tue und Manuela auch. Ich bin stolz dich PAPS nennen zu können und immer anrufen kann und mir das Leid aus der Seele reden kann. DANKE ICH HABE DICH LIEB.

Am 22.08.15 schrieb Manuela Keilholz:

Ich war emotional berührt, wie ausdruckstark er las. Ich spürte seine damals gefühlte Angst, den Schmerz, die Wut auf die Vernehmer des MfS und ihre Helfershelfer, die sich in ihm tief eingegraben hat. Es schmerzte mich, wie er von seiner Heike las und welche Qualen er durchlebte, als er ihr Foto sah, wo sie misshandelt wurde. Ich konnte seine ganze Gefühlswelt spüren, weil ich ihm so nahestehe. Tränen ließen sich an der Stelle, wo er von Heike erzählte, einfach nicht mehr aufhalten. Es war mir unangenehm vor den fremden Leuten. Gerd hatte es vorab entschärft, indem er mich als seine Partnerin vorstellte und auf meine besondere Betroffenheit hinwies. Egal, ob er über Heike aus der Schulzeit, seine Erzählungen über seine Fluchtabsichten und sein festes Vertrauen in Heike, berichtete oder ob er von den Misshandlungen in Hohenschönhausen und ihren viel zu frühen Tod erzählte, meine Tränen liefen unaufhörlich. Mir wurde so merkwürdig kalt und ich zitterte. Gerd hatte immer wieder auch Fotos gezeigt und diese mit seinem überlebenssichernden Sarkasmus erklärt. Dies ließ mir dann auch Raum und Zeit, mich selbst wieder zu fangen. Es war eine emotional berührende Lesung, die mir viel mehr unter die Haut ging, als das gelesene Buch. Ich kann jedem empfehlen, dieses Buch zu lesen und eine Lesung zu besuchen.

Am 12.07.15 schrieb Manuela Keilholz:

Ich finde es einfach Klasse, wie du dir deine Kreativität und Phantasie trotz deiner schmerzlichen Lebenserfahrung, bewahrt hast. Dieses Kinderbuch ist dir wirklich gelungen und enthält zugleich wunderschöne Aquarellbilder, die die schönen Geschichten untermalen. Ich wünsche dir noch viele schöne Bücher und neue Buchprojekte. Du hast einen sehr warmen Schreibstil in dein Kinderbuch gebracht, der deutlich macht, wie wichtig dir deine Großeltern waren und sind. Die Geschichten sind von viel Kinderliebe getragen und verraten auch deine Liebe zu deinen zwei Kindern. Ich bin so stolz und freue mich auf deine weiteren Bücher.

Am 03.10.15 schrieb Manuela Keilholz:

Hoppla, eine neu gestaltete HP und sehr frischen Farben. Gefällt mir sehr und der Aufbau ist, wie ich finde, übersichtlicher. Vor allem finde ich die Videos jetzt besser untergebracht. Ich wünsche dir auch weiterhin viel Erfolg in deiner weiteren Arbeit als politischer Referent und vor allem bei deiner Arbeit mit Jugendlichen und Schülergruppen. Deine Programme für die Projekttage in den Schulen sind einfach toll. Mach weiter so.

Am 19.07.16 schrieb Kiki Lang:

Lieber Gerd,
ich bin noch nicht weit in Deinem Buch, aber ich möchte Dir hier schon sagen, dass Dein Schreibstil mich fasziniert. Denn Du schaffst es schon auf den ersten Seiten, der Ernsthaftigkeit der Sache mit ein wenig Ironie einen gewissen Schrecken zu nehmen, obwohl ich, wenngleich ich schon schmunzeln musste bei Formulierungen, wie: "Wir hatten kaum Spielsachen, andere Kinder auch nicht, aber davon ganz viel" schon auch den Schmerz verspüre, den Du gehabt haben musst.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht und wünsche Dir weiterhin ganz viel Glück sowohl in Deinem Autorendasein, als auch als Ehemann, "Paps" und als Freund, zu denen ich Dich zähle und dankbar bin, weil Du und Manuela mein Leben wirklich bereichert.
Liebe Grüße
Kiki

Am 12.12.16 schrieb H. Müller:

In dem Buch "verraten, verhaftet, verkauft" wird es von einer schmerzlichen Erfahrung eines politischen Gefangenen erzählt, der einfach nur frei leben wollte. Es wird absolut nüchtern und eindringlich beschrieben, wie sehr man damals in den berüchtigten Stasi-Gefängnissen psychisch und physisch gefoltert wurde, nur weil man sich wegen der Gedanken an einer "unerlaubten" Republikflucht strafbar gemacht hatte.

Es ist absolut eine Lese-Empfehlung für diejenigen, die DDR und Stasi-Gefängnisse nur vom Hörensagen kennen. Solche Erlebnisse und Erfahrungen dürfen auch nicht nach 27 Jahren Mauerfall verblassen, sondern man soll sich immer wieder daran erinnern, dass DDR ein Unrechtsstaat war und dass die Demokratie, das Recht und die Freiheit die höchsten Güter für Menschheit sind.

Danke an den Autor, der mit uns seine Erlebnisse und Erfahrungen teilen möchte und er uns daran erinnert, dass sowas nie wieder passieren darf.

Am 30.04.17 schrieb Manuela Keilholz:

Vor knapp vier Jahren (2013) las ich deine Autobiografie, dein erstes Buch "Verraten, verhaftet und verkauft" und war damals sehr betroffen von dem, was ich erfuhr. Ich besuchte sogar diese Gedenkstätte in Berlin Hohenschönhausen inzwischen mehrfach, weil ich es einfach nicht glauben wollte, nicht glauben konnte, was da alles im Namen der Partei geschah, der ich viele Jahre folgte. Was ich sah, zog mir nicht nur den Boden unter den Füßen weg, sondern es veränderte mein ganzes bisheriges Leben. Ich wollte mehr, immer mehr wissen und Antworten bekam ich weder von meinen Eltern, noch von anderen Menschen meines persönlichen Umfeldes. Ich wohnte damals in Berlin Marzahn. Ich begann zu reflektieren. Ich wollte mehr wissen über dieses Land und über die vielen Warums, die sich nun auch für mich stellten. Es war schrecklich erfahren zu müssen, wie es dir und vielen anderen jungen Menschen erging, die nichts anderes wollten, als das System von innen heraus zu verbessern. Du wurdest eingesperrt und wusstest nicht mal wo. Erst 1994 aus den Akten hattest du es erfahren, dass du in Berlin Hohenschönhausen eingesperrt und sogar für 21 Tage am Stück in einer Gummizelle gesperrt wurdest, in der es weder Bett, Stuhl noch Toilette gab. Ich hatte viele Fragen und so nahm ich im Januar 2014 Kontakt zu dir auf. Dass ich heute mit dir gemeinsame Lesungen über unser beider Erleben in der DDR und im Überwachungsstaat halte, hätte ich mir damals niemals vorstellen können. Wie so viele wurdest auch Du durch die Zersetzung und Haftzeit der Stasi schwer traumatisiert und musst heute mit den gesundheitlichen Folgen leben. Gott hat mich zum richtigen Zeitpunkt zu dir geführt. Nun ist eine Liebe entstanden, die es zu Ostzeiten nie gegeben hätte. Unsere Liebe wird uns tragen, bei allen was wir tun.

  

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